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Bauarbeiten am Cusanus-Gymnasium

Marode war der Anbau am Cusanus-Gymnasium, in dem bis zu den Abiturprüfungen 2017 noch Unterricht stattfand. In den Sommerferien wurde er deshalb entkernt und abgerissen. Nun ist Platz für Neues auf dem Gelände.

Der alte Anbau war nicht mehr zeitgemäß, nicht nur aus energetischer Sicht sondern auch in Sachen Brandschutz. Die schlechte Bausubstanz hätte eine Sanierung sehr aufwändig gemacht. Mittelfristig wären Renovierungsarbeiten nötig geworden, die wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen wären. Aus diesem Grund wird der alte Anbau durch einen neuen ersetzt. Die Baukosten betragen etwa 2,7 Millionen Euro.

Die Arbeiten sollen in den Sommerferien 2018 abgeschlossen sein, je nach Bauablauf kann es aber auch bis zu den Herbstferien dauern. Die ersten Überraschungen gab es schon: Nach dem Abriss des alten Gebäudes zeigte sich, dass der Untergrund nicht so war, wie erwartet und die Gründung des neuen Gebäudes nun anders als geplant und mit größerer Tiefe erfolgen muss.

Der Neubau greift die Höhe und Gestaltung des letzten Anbaus parallel der Zufahrt zum Hermann-Josef-Altenheim auf und ist damit ein Geschoss höher als der alte Anbau. Mit dem zusätzlichen Platz soll er mittelfristig einen weiteren alten Anbau ersetzen. In dem neuen Gebäude wird insbesondere auf die aktuellen Anforderungen hinsichtlich Mediennutzung eingegangen, was die neuen Räume schwerpunktmäßig für den Informatikunterricht interessant macht. In der unteren Etage werden Räume für den offenen Ganztag sowie die Schulbibliothek eingerichtet.

Das neue Gebäude wird nicht nur energetisch dem Stand der Technik entsprechen sondern auch die Anforderungen der aktuellen Energiesparverordnung einhalten. Die Räume werden zum Beispiel geschossweise mit einer dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Weiterhin wurde darauf geachtet, die Wege innerhalb der Schulgebäude zukünftig barrierefrei zu gestalten: Im Übergang zum Altbau ist ein Aufzug vorgesehen und die bestehende Treppenanlage wird umgebaut und teilweise mit leichten Rampen versehen.

Um den Unterricht so wenig wie möglich zu stören, erfolgten die Abbrucharbeiten in den Sommerferien. Beim nun anstehenden Neubau sind Störungen zwar nicht immer zu vermeiden, aber besonders lärmintensive Arbeiten werden in die Nachmittagsstunden gelegt.

 

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