In den kommenden Wochen stehen im Stadtgebiet Erkelenz mehrere Baumfällungen an. Grund ist vor allem die Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Viele der betroffenen Bäume sind durch die extremen Trockenperioden der vergangenen Jahre geschädigt, bereits abgestorben oder von Pilzbefall betroffen. Die Stadt kündigt gleichzeitig an, dass für 2026 umfangreiche Neu- und Nachpflanzungen vorgesehen sind.
Rund 80 Einzelbäume betroffen
Etwa 80 Bäume müssen in verschiedenen Bereichen entfernt werden. Ein Großteil weist starke Trockenschäden auf oder ist durch holzzersetzende Pilze in ihrer Stand- und Bruchsicherheit gefährdet.
Am Ziegelweiherpark und auf dem Zentralfriedhof werden jeweils eine Buche gefällt. Beide Bäume sind weitgehend abgestorben und seit Jahren vom Riesenporling, einem Wurzel zersetzenden Pilz, befallen.
Acht Ginkgos auf der Aachener Straße werden entfernt
Auf der Aachener Straße müssen acht weibliche Ginkgos weichen. Ihre stark riechenden Früchte führen jedes Jahr zu erheblichen Geruchsbelästigungen sowie aufwendigen täglichen Reinigungsarbeiten durch den Baubetriebshof. Ein Erhalt sei weder der Bevölkerung zuzumuten noch wirtschaftlich vertretbar, so die Stadt.
Weitere Maßnahmen an Krefelder Straße, Westpromenade und in Gerderath
Entlang der Krefelder Straße werden bei erforderlichen Pflegearbeiten Sträucher, Sämlinge und einzelne Bäume entnommen.
An der Westpromenade weisen zwei Kastanien schwere Schäden durch die Kastanienkomplexerkrankung auf und müssen ebenfalls gefällt werden.
Im Bereich Weidbruchsweg in Gerderath, wo ein neues Baugebiet mit Wohnraum und einer Förderschule des Kreises Heinsberg entsteht, wird eine Buchenhecke entfernt. Nach Abschluss der Erschließungs- und Bauarbeiten sind Neupflanzungen fest eingeplant.
In Lövenich müssen mehrere Erlen gefällt werden, da sie ihre Vitalität verloren haben und nicht mehr als verkehrssicher gelten.
Regelmäßige Kontrollen für mehr Sicherheit
Darüber hinaus werden in verschiedenen Bestandsflächen im Stadtgebiet weitere geschädigte Bäume entfernt, um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.
Neu- und Nachpflanzungen folgen 2026
Die Stadt Erkelenz kündigt an, im kommenden Jahr umfangreiche Neu- und Nachpflanzungen im gesamten Stadtgebiet umzusetzen, um die Eingriffe auszugleichen und die städtische Grünstruktur nachhaltig zu stärken.























