28. Oktober 2021 / Aktuelle Nachrichten

„Mathe schützt nicht vor Ertrinken“

Projekt „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ befindet sich auf der Zielgeraden

von TP

Quelle: Stadt Erkelenz

Die sechste Auflage des Projektes „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ befindet sich auf der Zielgeraden. Zunächst haben 407 Schüler*innen der 3. Klassen der Erkelenzer Grundschulen teilgenommen. Weitere Klassen folgen, sodass in diesem Schuljahr insgesamt 1.255 Schüler*innen der Grundschulen im Erkelenzer Stadtgebiet das Projekt durchlaufen.
 
Coronabedingt konnte das Angebot letztes Jahr nicht umgesetzt werden und auch im Frühjahr war der Intensiv-Schwimmkurs noch nicht möglich. Aus diesem Grund bietet die Stadt Erkelenz das Projekt in diesem Schuljahr für die 1. bis 3. Klassen an. Gestaffelt nach den Klassenjahrgängen ist der Kurs für die Drittklässler*innen um die Herbstferien angesetzt, für die Zweitklässler*innen um die Weihnachtsferien und für die Erstklässler*innen um die Osterferien. „Erkelenz ist die einzige der fünf teilnehmenden Kommunen im Kreis Heinsberg, die dieses Schuljahr alle drei Jahrgänge nach Corona nachholt“, erklärt Annette Sielschott vom Regionalen Bildungsnetzwerk des Kreises Heinsberg. Berit Wego vom Kreissportbund ergänzt: „Nirgendwo sonst unterstützen die Bäder das Projekt so sehr wie in Erkelenz.“
 
Anlass für die Durchführung bzw. Fortsetzung des Intensiv-Schwimmkurses sind bundesweite Meldungen über die mangelhafte Schwimmfähigkeit von vielen Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 2015 beteiligte sich die Stadt Erkelenz erstmalig als Modellkommune an dem Projekt, das in Kooperation mit dem Regionalen Bildungsbüro Kreis Heinsberg und dem Kreissportbund durchgeführt wird. Seit zwei Jahren wird auch die Schwimmhalle Gerderath zur Durchführung des Schwimmprojektes mitgenutzt. Schuldezernent Dr. Hans-Heiner Gotzen versichert: „Alle Schülerinnen und Schüler der Erkelenzer Grundschulen haben im Laufe ihrer Grundschulzeit die Gelegenheit, im Rahmen des zweiwöchigen Projektes `Mathe schützt nicht vor Ertrinken` das Schwimmen zu erlernen.“
 
Erster Kurs fast abgeschlossen
Auch in diesem Jahr können wieder die unterschiedlichsten Leistungsniveaus festgestellt werden: Das Spektrum reicht von Kindern, die Angst vor dem Wasser haben, über Kinder, die bereits etwas schwimmen können, bis hin zu Kindern, die schon ein Schwimmabzeichen haben. Durch die Einteilung der Kinder in leistungsmäßig unterschiedliche Übungsgruppen wird jedes Kind da abgeholt, wo es sich zu Beginn des Projektes befindet.
 
„Behutsames Heranführen an das nasse Element oder motivierende Worte führen dazu, dass die Kinder die Angst vor dem Wasser verlieren. Erfreulich ist auch, dass beim ersten Durchlauf des Schwimmprojektes bereits die Abnahme von Prüfungen verschiedener Schwimmabzeichen erfolgt ist. Am vorletzten Tag haben schon 24 Kinder das Seepferdchen absolviert, 71 Kinder das Bronze-Abzeichen und 21 Kinder sogar das Silber-Abzeichen“, freut sich Joachim Mützke, Leiter des Amtes für Bildung und Sport, über den Erfolg des ersten Kurses für die Drittklässler*innen. „Die Nichtschwimmerquote bei den Grundschülerinnen und Grundschülern der Stadt Erkelenz konnte durch das Projekt auch in diesem Jahr weiter gesenkt werden, wodurch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Kinder geleistet wird.“
 
Viele helfende Hände
Bei der Durchführung des Projektes ist die Stadt Erkelenz auch in diesem Jahr wieder auf die Hilfe ehrenamtlicher Helfer*innen angewiesen, ohne die das Projekt nicht stattfinden könnte. So gilt ein besonderer Dank den Übungsleitern und Helfern der DLRG, Ortsgruppe Erkelenz und Ortsgruppe Gerderath, und des Turnvereins Erkelenz 1860 e.V., die zum Teil ihren Urlaub oder ihre Überstunden  eingesetzt haben, um das Projekt unterstützen zu können. Auch ohne die Unterstützung der Eltern und Großeltern, die beim Umziehen der Kinder helfen, und die gute Zusammenarbeit mit den Lehrer*innen der Grundschulen wäre die erfolgreiche Durchführung des Projektes nicht möglich.
 
Die Rahmenorganisation des Projektes wird mit Unterstützung des Kreissportbundes und des Regionalen Bildungsbüros des Kreises Heinsberg durchgeführt. Der Aufwand ist nicht unerheblich: So gilt es unter anderem den Bustransfer für die Kinder aus den Ortschaften zu organisieren, die Verpflegung der Helfer*innen sicherzustellen, die Dienstpläne der Mitarbeiter*innen des ERKA-Bades und der Schwimmhalle Gerderath an das Projekt anzupassen, Übersichtslisten zu fertigen, Urkunden zu drucken oder Schwimmausweise auszustellen.
 
Die Erkelenzer Bürger*innen und die weiterführenden Schulen zeigen rücksichtsvoll Verständnis dafür, dass sie während der Projektwochen auf ihren Schwimmbadbesuch an den Vormittagen verzichten müssen. Die hohe Akzeptanz des Projektes bei allen Beteiligten macht deutlich, dass das Projekt auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden sollte.

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