Unter dem Motto „Sicher und selbstständig im Straßenverkehr“ haben Ende Januar und Anfang Februar Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen in Erkelenz an einer besonderen Schulaktion zur Verkehrssicherheit teilgenommen. Die Initiative machte in diesem Jahr erneut Station in der Stadt und richtete sich an junge Verkehrsteilnehmende, die ihre Alltagswege zunehmend eigenständig zurücklegen.
Beteiligt waren das Cornelius-Burgh-Gymnasium Erkelenz sowie die Realschule Erkelenz. Organisiert wurde das Projekt von der AGFS NRW, die mit ihrem mobilen Aktionsangebot praxisnahe Übungen rund ums sichere Verhalten im Straßenverkehr anbietet.
Praxisnahes Training statt Theorie
Im Mittelpunkt der Aktion stand das aktive Ausprobieren. Ziel ist es, Kinder frühzeitig für Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und ihnen zugleich Sicherheit im eigenen Verhalten zu vermitteln. In mehreren Übungsstationen trainierten die Teilnehmenden unter anderem, Geschwindigkeiten und Entfernungen besser einzuschätzen, Gefahrenstellen zu erkennen und richtig auf Verkehrssituationen zu reagieren.
Die Mobilitätsmanagerin der Stadt, Nicole Stoffels, betonte den Nutzen des Konzepts: Spielerische Übungen und direkte Erfahrungen würden das Verständnis für sicheres Verhalten deutlich stärken und die Verkehrssicherheit vor Ort fördern. Auch Bürgermeister Stephan Muckel informierte sich persönlich über das Projekt und absolvierte selbst einen Reaktionstest auf dem Fahrrad.
Vier Stationen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Aktion war in vier Module gegliedert. In einer Praxisstation wurden typische Verkehrssituationen aus Sicht von Radfahrenden simuliert. Die Kinder erfuhren dabei, wie wichtig Aufmerksamkeit und Konzentration im Straßenverkehr sind. Ein weiterer Baustein war ein Reaktionstest mit wechselnden Signalen, der das richtige und schnelle Handeln trainierte.
Ergänzend wurden Verkehrszeichen und Regeln anschaulich erläutert. Zum Abschluss überprüften die Schülerinnen und Schüler die Sichtbarkeit ihrer Reflektoren und lernten, wie entscheidend gute Erkennbarkeit gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ist. Ziel aller Module: mehr Sicherheit und mehr Selbstvertrauen auf dem Schulweg und bei Alltagsfahrten.
























