Nach rund eineinhalb Jahren kehrt ein Stück Heimat nach Oestrich zurück: Das traditionsreiche Wegekreuz an der Karl-Platz-Straße, das mehrfach durch Vandalismus beschädigt wurde, ist vom städtischen Bauhof aufwändig restauriert und nun wieder an seinem ursprünglichen Standort errichtet worden.
Das Kreuz, das seit 1981 von der engagierten Dorfgemeinschaft gepflegt wird, hatte in der Vergangenheit immer wieder unter mutwilligen Zerstörungen gelitten. Um weiteren Schäden vorzubeugen, wurde im Zuge der Wiederaufstellung auch die angrenzende Bank entfernt, die mutmaßlich als Treffpunkt für die Verursacher diente.
Bürgermeister Stephan Muckel übergab das restaurierte Kreuz gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Martin Fauck, der Leiterin des Grünflächenamtes Anja Minkenberg, Ruben Sill vom Baubetriebshof und dem Bezirksausschussvorsitzenden Bernd Kempe an die Ortsgemeinschaft. „Es ist ein schöner Moment, der Dorfgemeinschaft ihr Wegekreuz zurückzugeben. Es ist nicht nur ein Treffpunkt, sondern auch ein Symbol für Heimat und Zusammenhalt“, betonte Muckel.
Besonderer Dank ging an „Kreuzmeister“ Karl-Heinz Oleszynski, der sich seit vielen Jahren in besonderem Maße um das Wegekreuz kümmert. Die Dorfgemeinschaft zeigte sich sichtlich erfreut über die Rückkehr ihres traditionsreichen Wahrzeichens.
























