10. Februar 2025 / Aus aller Welt

28 Menschen nach Erdrutsch in China vermisst

Im Südwesten Chinas lösen sich Erdmassen und begraben zahlreiche Gebäude unter sich. Viele Menschen werden evakuiert. Doch um einige Bewohner herrscht weiter große Sorge.

Eine tote Person hatten die Helfer bereits geborgen.
Veröffentlicht am 10. Februar 2025 um 08:44 Uhr von dpa

Zwei Tage nach einem Erdrutsch im Südwesten Chinas werden 28 Menschen vermisst. Laut offiziellen Angaben wurde bislang ein Toter geborgen, zwei Menschen erlitten bei dem Unglück im Dorf Jinping nahe der Stadt Yibin Verletzungen. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, erschwerten Kälte, schlechtes Wetter und rutschige Straßen den Helfern von Militär, Feuerwehr und Katastrophenschutz die Arbeit. 

Die abgerutschte Erdmasse erstreckt sich laut den Rettungskräften über mehr als einen Kilometer und ist schätzungsweise 10 bis 20 Meter dick. Zudem bestehe die Gefahr eines weiteren Erdrutsches, erklärte ein Leiter der Bergungstrupps. 

Am Samstag kurz vor Mittag (Ortszeit) hatten sich von einem Berghang Massen aus Erde und Geröll gelöst. Die Mure begrub Äcker und zehn Gebäude unter sich. Bislang brachten die Helfer 360 Menschen aus 95 Haushalten in Notunterkünften in Sicherheit. 

Im gebirgigen Südwesten Chinas lösen sich immer wieder Erdmassen an steilen Hängen. Oft hatte es zuvor stark geregnet oder geschneit. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ein Erdrutsch Dorfbewohner in der angrenzenden Provinz Yunnan überrascht. Mehr als 30 Menschen waren damals ums Leben gekommen.


Bildnachweis: © Jiang Hongjing/Xinhua/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Apotheken in Erkelenz setzen ein Zeichen
Aktuelle Nachrichten

Apotheken geschlossen - bundesweiter Protesttag am 23.03.2026

weiterlesen...
Restaurant „Zum Hotzenplatz“ eröffnet wieder auf der Kölner Straße in Erkelenz
Lokale Unternehmen

Das beliebte Restaurant Zum Hotzenplatz ist umgezogen und begrüßt seine Gäste ab sofort in neuen Räumlichkeiten auf der Kölner Straße 49 in Erkelenz.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Massenpanik: Mindestens 30 Tote an Ausflugsziel in Haiti
Aus aller Welt

Ein über soziale Medien beworbenes Treffen lockt viele junge Menschen an Haitis Zitadelle, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. Vor Ort kommt es zu Chaos und einer tödlichen Panik.

weiterlesen...
Oberleitung reißt – ICE-Passagiere sitzen stundenlang fest
Aus aller Welt

Ein ICE bleibt liegen, die Oberleitung kracht auf den Zug. Zwei Passagiere kollabieren und die Rettung dauert. Was ist auf der Bahnstrecke Berlin-München geschehen?

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Massenpanik: Mindestens 30 Tote an Ausflugsziel in Haiti
Aus aller Welt

Ein über soziale Medien beworbenes Treffen lockt viele junge Menschen an Haitis Zitadelle, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. Vor Ort kommt es zu Chaos und einer tödlichen Panik.

weiterlesen...
Oberleitung reißt – ICE-Passagiere sitzen stundenlang fest
Aus aller Welt

Ein ICE bleibt liegen, die Oberleitung kracht auf den Zug. Zwei Passagiere kollabieren und die Rettung dauert. Was ist auf der Bahnstrecke Berlin-München geschehen?

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner