In der vergangenen Wintersaison sind im österreichischen Bundesland Tirol 411.000 Autofahrer erwischt worden, die verbotenerweise einen Stau umfahren wollten. Allein auf der stark befahrenen Transitroute am Fernpass seien 173.000 Fahrzeuge registriert worden, die dem dortigen Stau auf kleineren Straßen ausweichen wollten, teilte das Land Tirol mit. Die Winterfahrverbote für den Ausweichverkehr galten auf bestimmten Strecken tagsüber jeweils an Wochenenden und Feiertagen vom 20. Dezember bis zum Ostermontag. «Die Erfahrungen aus mittlerweile acht Jahren Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz in Tirol zeigen, dass viele Durchreisende aus Unwissenheit oft blindlings auf Gemeindestraßen, manchmal sogar Forstwegen oder Langlaufloipen landen», schilderte Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ). Nun sei es immerhin gelungen, dass Anbieter von Navigationsgeräten die eigentlich gesperrten Ausweichrouten künftig nicht mehr anzeigten, hieß es. Wie rasch die Anbieter das in die Praxis umsetzten und Änderungen spürbar würden, werde der kommende Sommer zeigen. Die Fahrverbote für den Sommer sollen in wenigen Wochen in Kraft treten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.Langlaufloipe als Ausweichroute
Bildnachweis: © Matthias Röder/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
400.000 Autofahrer wollten Staus in Tirol umfahren
In Österreich dürfen in den starken Reisemonaten auf bestimmten Strecken Staus nicht umfahren werden. Jetzt legen die Behörden eine Bilanz vor. Die Zahl der erwischten Autofahrer ist hoch.
Meistgelesene Artikel
- 23. März 2026
Apotheken in Erkelenz setzen ein Zeichen
Apotheken geschlossen - bundesweiter Protesttag am 23.03.2026
- 27. März 2026
Dein Erkelenz Wochenübersicht für die KW13 & 14
Was steht vom 27.03. bis 02.04.2026 an?
- 3. April 2026
Dein Erkelenz Wochenübersicht für die KW14 & 15
Was steht vom 03. bis 09.04.2026 an?
Neueste Artikel
- 20. April 2026
Schüsse bei geplantem Kampf in Park - Zwei Jugendliche tot
Wieder tödliche Schüsse in den USA: Eine geplante Auseinandersetzung eskaliert - zwei Jugendliche sterben. Die Polizei warnt, dass Konflikte unter Jugendlichen immer häufiger zu Waffengewalt führen.
- 20. April 2026
Unternehmen: «Hipp ist Opfer einer Erpressung»
Erpressung mit Rattengift in Babynahrung - und in Österreich wird noch ein Glas gesucht. Die Polizei warnt Eltern vor auffälligen Gläsern. Was Hipp und die Behörden nun unternehmen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 20. April 2026
Schüsse bei geplantem Kampf in Park - Zwei Jugendliche tot
Wieder tödliche Schüsse in den USA: Eine geplante Auseinandersetzung eskaliert - zwei Jugendliche sterben. Die Polizei warnt, dass Konflikte unter Jugendlichen immer häufiger zu Waffengewalt führen.
- 20. April 2026
Unternehmen: «Hipp ist Opfer einer Erpressung»
Erpressung mit Rattengift in Babynahrung - und in Österreich wird noch ein Glas gesucht. Die Polizei warnt Eltern vor auffälligen Gläsern. Was Hipp und die Behörden nun unternehmen.
























