Bei einem Grubenunglück im Zentrum Kolumbiens sind neun Bergleute ums Leben gekommen. Sechs weitere Arbeiter seien nach der Explosion in der Kohlemine im Ort Sutatausa lebend gerettet worden, teilte die Nationale Bergbaubehörde (ANM) am Montag (Ortszeit) mit. Die Verletzten seien in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt worden, so die Behörde. Als Ursache gilt eine Explosion im Inneren der Mine. Nach Angaben der Behörde wurden bei einer Inspektion Anfang April bereits Sicherheitsmängel festgestellt. Dabei sei unter anderem auf die Gefahr durch Kohlestaub sowie die mögliche Ansammlung von Methangas hingewiesen worden. Entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit seien empfohlen worden. Man werde die Aufsicht über den Bergbau weiter verstärken, kündigte die Behörde an. In Kohleminen kann es durch unzureichende Belüftung zur Bildung explosiver Gas- und Staubgemische kommen.
Bildnachweis: © Luisa González/colprensa/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Neun Tote bei Grubenunglück in Kolumbien
Die kolumbianische Bergbaubehörde hatte vor Gefahren durch Kohlestaub und Methangas gewarnt. Nun kam es zu einem tödlichen Unglück.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.
- 22. Juni 2026
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh
Neueste Artikel
Eine Woche nach der ersten Meldung gilt der Waldbrand im Müritz-Nationalpark als gelöscht. Das bedeutet aber nicht, dass der Einsatz vor Ort sofort beendet werden kann.
Am Wochenende meldete sich Thomas Gottschalk nach langer Pause und schwerer Erkrankung mit einer guten Nachricht. Nun bedankte er sich noch einmal bei seinen Fans.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Eine Woche nach der ersten Meldung gilt der Waldbrand im Müritz-Nationalpark als gelöscht. Das bedeutet aber nicht, dass der Einsatz vor Ort sofort beendet werden kann.
Am Wochenende meldete sich Thomas Gottschalk nach langer Pause und schwerer Erkrankung mit einer guten Nachricht. Nun bedankte er sich noch einmal bei seinen Fans.






















