2. Januar 2023 / Aus aller Welt

Australien: Vier Tote nach Hubschrauber-Kollision

Schock im australischen Urlaubsparadies Gold Coast: Nahe eines Themenparks kollidieren zwei Hubschrauber über dem Meer. Es gibt Tote und Verletzte - aber auch Glück im Unglück für einige Insassen.

Rettungskräfte sind neben dem abgestürzten Hubschrauber in der Nähe von Seaworld an der Gold Coast im Einsatz.
von dpa

Helikopter-Rundflüge über der berühmten Gold Coast an der australischen Ostküste sind in einer Tragödie geendet: Zwei Hubschrauber kollidierten am frühen Montagnachmittag (Ortszeit) in der Nähe des Themenparks Sea World in der Luft. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, drei weitere schweben in Lebensgefahr, wie Polizeisprecher Gary Worrell mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge war einer der Helis gerade gestartet, der andere wollte landen, als die Rotoren miteinander in Kontakt kamen.

Ein Hubschrauber stürzte daraufhin ab und blieb kopfüber auf einer Sandbank im Meer liegen. Auf Bildern waren zahlreiche Trümmerteile zu sehen. Dem anderen gelang noch die Landung, jedoch ging dabei die Windschutzscheibe zu Bruch. Sechs Insassen seien dadurch von Glassplittern verletzt worden, hieß es.

Großaufgebot an Rettungskräften

Der Unfall ereignete sich nahe des Sea World Marine Parks am Main Beach. Die Hubschrauber sollen Berichten zufolge zu dem Themenpark gehören und für Sightseeing-Touren genutzt worden sein. Unter den Opfern ist demnach auch der Chefpilot des Parks. Sea World sei «erschüttert von dem, was passiert ist», sagte ein Sprecher. «Unser aufrichtiges Beileid gilt allen Beteiligten und insbesondere den Angehörigen und den Familien der Verstorbenen.»

Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungssanitätern war im Einsatz. Ein Augenzeuge sagte dem Sender 9News: «Ich weiß nicht genau, was passiert ist, aber es gab einen massiven Knall.» Die Premierministerin des Bundesstaates Queensland, Annastacia Palaszczuk, sprach von einer «unvorstellbaren Tragödie». Der australische Premierminister Anthony Albanese twitterte: «Australien ist geschockt von der Nachricht des schrecklichen und tragischen Helikopterunglücks an der Gold Coast.»

Gleich nach dem Unglück seien Menschen auf Booten und Jetskis herbeigeeilt, um den Betroffenen zu helfen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP. Wie genau es zu der Kollision kommen konnte, war zunächst unklar. Die australische Transportsicherheitsbehörde nahm Ermittlungen auf.


Picture credit: © Dave Hunt/AAP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Tod von Doppelgängerin könnte Mord gewesen sein
Aus aller Welt

Eine Frau wird im Sommer tot in einem Auto entdeckt. Schnell glauben die Ermittler zu wissen, wer das Opfer ist. Doch der Fall ist komplizierter als zunächst vermutet.

weiterlesen...
Electrisize 2023 weitere Acts bekannt gegeben
Musik und Kultur

Zwei australische Rückkehrer, zwei niederländische Publikumslieblinge und ein Erkelenz...

weiterlesen...
Verkaufsautomat aufgebrochen
Polizeimeldungen

Erkelenz-Granterath (ots) - Ein auf der Heerstraße befindlicher Verkaufsautomat war das

weiterlesen...

Neueste Artikel

Rund 5000 Tote bei Erdbeben in Syrien und der Türkei
Aus aller Welt

Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist weiter nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt an. Häuser und Straßen sind zerstört, die Temperaturen eisig. Internationale Hilfe für die Türkei und Syrien läuft an.

weiterlesen...
In der Arktis liegt Müll aus aller Welt
Aus aller Welt

Eine neue Studie zeigt: Plastikmüll gelangt selbst in die Arktis. Etwa ein Drittel des eindeutig identifizierbaren Mülls stamme aus Europa, ein großer Teil aus Deutschland.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Rund 5000 Tote bei Erdbeben in Syrien und der Türkei
Aus aller Welt

Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist weiter nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt an. Häuser und Straßen sind zerstört, die Temperaturen eisig. Internationale Hilfe für die Türkei und Syrien läuft an.

weiterlesen...
In der Arktis liegt Müll aus aller Welt
Aus aller Welt

Eine neue Studie zeigt: Plastikmüll gelangt selbst in die Arktis. Etwa ein Drittel des eindeutig identifizierbaren Mülls stamme aus Europa, ein großer Teil aus Deutschland.

weiterlesen...