Die Polizei geht in dieser Woche in mehreren Bundesländern verstärkt gegen Raser auf den Straßen vor. An diesem Montag startet die europaweite Verkehrsaktion «Speedmarathon», wie das europäische Verkehrspolizei-Netzwerk «Roadpol» mitteilte. Fahrer müssen sich deshalb auf vermehrte Kontrollen einstellen. In Baden-Württemberg, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen etwa will die Polizei über mehrere Tage verstärkt Temposünder aus dem Verkehr ziehen. Andere Bundesländer wie Bayern und Hessen haben lediglich für Freitag einen «Blitzermarathon» angekündigt. Mitunter sollen die Kontrollpunkte vorher bekannt gegeben werden. Vor allem vor Schulen, Kitas, Altenheimen und an Unfallschwerpunkten soll geblitzt werden. «Rasen ist Ausdruck für rücksichtsloses und egoistisches Verhalten im Straßenverkehr und kostet Menschenleben», sagte Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) im Vorfeld. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) teilte mit: «Zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit war 2022 die Ursache für mehr als ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern.» Die Aktion findet laut dem Verkehrspolizei-Netzwerk bereits zum zehnten Mal statt. Allein in Bayern sollen rund 2000 Polizisten und Mitarbeiter von Gemeinden und Zweckverbänden im Einsatz sein. Bislang haben sich nicht alle Bundesländer geäußert, ob sie sich an der Aktion beteiligen. In Deutschland wird der «Speedmarathon» meist «Blitzermarathon» oder auch «Blitzmarathon» genannt.
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«Blitzermarathon» in mehreren Bundesländern
Zu schnelles Fahren ist eine häufige Unfallursache. Trotzdem erwischt die Polizei immer wieder Raser. In dieser Woche soll nun verstärkt kontrolliert werden. Nicht nur in Deutschland.
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