18. September 2025 / Aus aller Welt

Drei Polizisten in USA durch Schüsse getötet

Waffengewalt ist in den USA blutiger Alltag. Nach dem tödlichen Schuss auf den rechten Aktivisten Kirk ist die Stimmung aber besonders angespannt. Nun sorgt ein extremer Fall für Aufmerksamkeit.

Polizei und Rettungskräfte sind nach den tödlichen Schüssen auf drei Polizisten im Einsatz.
von dpa

Im US-Bundesstaat Pennsylvania sind fünf Polizisten angeschossen worden und drei an ihren Verletzungen gestorben. Die zwei anderen befänden sich in kritischem, aber stabilem Zustand, sagte ein Vertreter der Polizei des Bundesstaates auf einer Pressekonferenz. Der Schütze wurde demnach von der Polizei erschossen. Mehr Informationen zu ihm und zum Hintergrund der Tat in North Codorus Township gab es zunächst nicht. 

Die Polizisten hätten sich vor Ort befunden, um eine Ermittlung fortzusetzen, die am Vortag begonnen habe, sagte der Polizeivertreter. Worum es dabei genau ging, sagte er nicht.

Zuvor hatte US-Justizministerin Pam Bondi auf der Plattform X mitgeteilt, dass die Bundespolizei FBI vor Ort im Bezirk York County sei und die örtlichen Behörden unterstütze. Gewalt gegen Strafverfolgungsbeamte sei niemals akzeptabel, schrieb sie. Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, sprach von einem tragischen Tag für den Bundesstaat. Man trauere um die drei Menschen, die diesem Land gedient hätten. «Wir beten weiterhin für die vollständige Genesung derjenigen, die mit ihren Verletzungen zu kämpfen haben.»

Gouverneur: «Wir müssen als Gesellschaft besser werden.»

Shapiro war vor ein paar Monaten selbst Ziel eines Angriffs geworden, als ein Mann mitten in der Nacht Feuer in seinem Haus legte, während sich der Demokrat und seine Familie darin aufhielten. Sichtlich mitgenommen sagte er nun bei der Pressekonferenz zu den getöteten Polizisten: «Diese Art von Gewalt ist nicht in Ordnung. Wir müssen als Gesellschaft besser werden.» Man müsse sich um die Menschen kümmern, die überzeugt seien, sie könnten Konflikte mit der Waffe lösen.

Waffengewalt und auch tödliche Angriffe sind in den USA traurige Normalität. Jedes Jahr sterben Tausende Menschen an Verletzungen, die durch Schusswaffen verursacht wurden – sei es durch Fremd- oder Eigenverschulden. Nach dem tödlichen Schuss auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk am vergangenen Mittwoch ist die Stimmung im Land aber besonders angespannt.


Bildnachweis: © Matt Slocum/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Karneval in Erkelenz: Geänderte Öffnungszeiten bei Verwaltung und städtischen Einrichtungen
Aktuelle Nachrichten

Rund um die Karnevalstage gelten in Erkelenz angepasste Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung und mehreren städtischen Einrichtungen.

weiterlesen...
Altweiber in Erkelenz: Möhnen stürmen Rathaus und starten den Straßenkarneval
Aktuelle Nachrichten

An Altweiber übernehmen in Erkelenz traditionell die Möhnen das närrische Kommando.

weiterlesen...
Spendenübergabe an die Erkelenzer Tafel nach Krönungsmesse
Aktuelle Nachrichten

Spendenübergabe der Schützen Erkelenz an die Erkelenzer Tafel.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Immer mehr Frauen entdecken Angeln für sich
Aus aller Welt

Lange Zeit galt das Hobby als Männerding: Doch immer mehr Frauen finden Gefallen am Angeln. Verbände und Messen verzeichnen steigende Zahlen. Auch in sozialen Medien zeichnet sich ein Trend ab.

weiterlesen...
Kolumbien und USA zerstören fünf Kokainlabore nahe Ecuador
Aus aller Welt

Kolumbiens Behörden gelingt zusammen mit Partnern ein Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel. Mehrere Drogenlabore werden zerstört. Ihre Kapazität: Bis zu sieben Tonnen Kokain im Monat.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Immer mehr Frauen entdecken Angeln für sich
Aus aller Welt

Lange Zeit galt das Hobby als Männerding: Doch immer mehr Frauen finden Gefallen am Angeln. Verbände und Messen verzeichnen steigende Zahlen. Auch in sozialen Medien zeichnet sich ein Trend ab.

weiterlesen...
Kolumbien und USA zerstören fünf Kokainlabore nahe Ecuador
Aus aller Welt

Kolumbiens Behörden gelingt zusammen mit Partnern ein Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel. Mehrere Drogenlabore werden zerstört. Ihre Kapazität: Bis zu sieben Tonnen Kokain im Monat.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner