30. Juni 2026 / Aus aller Welt

Explosion in Monaco: Derzeit keine Terror-Ermittlungen

Schock in Monaco: Im Fürstentum explodiert es vor einem Wohnhaus, mehrere Menschen werden schwer verletzt. Befindet sich ein ukrainischer Oligarch unter den Opfern?

Noch immer schwebt nach der Explosion in Monaco eine Frau in Lebensgefahr.
Veröffentlicht am 30. Juni 2026 um 12:48 Uhr von dpa

Bei der Explosion in Monaco mit drei Schwerverletzten geht die Staatsanwaltschaft zunächst nicht von einem Terroranschlag aus. Es gebe zurzeit keine Hinweise für eine solche Einstufung, sagte der monegassische Staatsanwalt Stéphane Thibault. Ermittelt werde wegen versuchter Tötung und einer Sprengstoffstraftat, sagte Staatsanwalt Stéphane Thibault. 

Zur Identität der Opfer machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Nach Medienberichten in Monaco, Frankreich und der Ukraine soll es sich um den ukrainischen Oligarchen Wadym Jermolajew, seine Ehefrau und einen Sohn des Paares handeln. 

Die Verletzten seien noch nicht verhört worden, sagte der Staatsanwalt. Die Frau schwebe weiterhin in Lebensgefahr, der Mann nicht mehr und auch das Kind nicht. Alle drei kamen in eine Klinik ins südfranzösische Nizza. 

Der Staatsanwalt sagte, dass der Mann seit spätestens 2021 in Monaco lebt und gegen ihn im Fürstentum keine Ermittlungen anhängig sind und dass er auch nicht von ausländischen Behörden gesucht wird.

Am Montagabend hatte es am Eingang eines Wohngebäudes eine heftige Explosion in Monaco gegeben. Zuvor hatte ein Mann dort den Angaben nach ein Paket abgelegt. Der Verdächtige, der am Abend wohl zu Fuß vom Tatort geflohen war, sei noch nicht festgenommen worden. Man sei ihm aber auf der Spur, die Polizei versuche, seinen Weg nachzuzeichnen und ihn zu identifizieren.


Bildnachweis: © Philippe Magoni/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...
«So ein Chaos»: Schwerer Hagel richtet massive Schäden an
Aus aller Welt

Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.

weiterlesen...
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Polizeimeldungen

Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh

weiterlesen...

Neueste Artikel

Erneute Hitze in Spanien - erster Hitzeschub in Griechenland
Aus aller Welt

In Teilen Spaniens drohen mehr als 40 Grad und extreme Gesundheitsgefahr. Die Waldbrandgefahr steigt noch weiter an. Auch in Griechenland knallt die Sonne nun gewaltig.

weiterlesen...
Deutschlandwetter bleibt zweigeteilt
Aus aller Welt

Während es im Norden und Osten eher kühl und wechselhaft bleibt, setzt sich im Südwesten sommerliches Wetter fort. Dort bereitet allerdings die anhaltende Trockenheit Sorgen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Erneute Hitze in Spanien - erster Hitzeschub in Griechenland
Aus aller Welt

In Teilen Spaniens drohen mehr als 40 Grad und extreme Gesundheitsgefahr. Die Waldbrandgefahr steigt noch weiter an. Auch in Griechenland knallt die Sonne nun gewaltig.

weiterlesen...
Deutschlandwetter bleibt zweigeteilt
Aus aller Welt

Während es im Norden und Osten eher kühl und wechselhaft bleibt, setzt sich im Südwesten sommerliches Wetter fort. Dort bereitet allerdings die anhaltende Trockenheit Sorgen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner