Das größte jemals gebaute Raketensystem der Raumfahrtgeschichte soll am Donnerstag einen dritten Testflug absolvieren. Um 13.00 Uhr MEZ werde sich ein 110-minütiges Startfenster öffnen, teilte das private Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk amit. Starten soll das unbemannte «Starship» am Weltraumbahnhof von SpaceX im US-Bundesstaat Texas. Geplant ist ein rund einstündiger Testflug und Meeres-Landungen beider Raketenstufen. Bei einem ersten Test im vergangenen April war das komplette Raketensystem schon nach wenigen Minuten explodiert. Bei einem zweiten Test im November hatten sich die beiden Raketenstufen zwar getrennt und die obere war noch eine Zeit lang weitergeflogen, kurz darauf waren jedoch beide separat explodiert. Das «Starship» - bestehend aus dem rund 70 Meter langen Booster «Super Heavy» und der rund 50 Meter langen ebenfalls «Starship» genannten oberen Stufe - soll bemannte Missionen zu Mond und Mars ermöglichen. Das System ist so konstruiert, dass Raumschiff und Rakete nach der Rückkehr auf die Erde wiederverwendet werden können. Das insgesamt rund 120 Meter lange System soll künftig weit über 100 Tonnen Ladung transportieren können. Mit dem «Starship» will die Nasa Astronauten auf den Mond bringen. SpaceX hofft, eines Tages bis zum Mars zu kommen.
Bildnachweis: © Eric Gay/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dritter Teststart von Raketensystem «Starship» geplant
Mit einer Gesamthöhe von 120 Metern ist das «Starship» von Elon Musk größer als die Freiheitsstatue. Zwei Tests liefen anders als erhofft - jetzt ist ein dritter geplant.
Meistgelesene Artikel
- 18. Mai 2026
Warum der Brauttanz nicht fehlen darf – Hochzeitseinkauf mit Erlebnisfaktor in Erkelenz
Im STATZ Lagerverkauf wird der besondere Moment des Hochzeitstanzes bereits in die Vorbereitung integriert.
Was steht vom 22. bis 28.05.2026 an?
Erkelenz (ots) - Nach einem Brand in einem leerstehenden Gartencenter an der Kölner Stra
Neueste Artikel
- 18. Juni 2026
Kind tot im Auto: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem Auto ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Mutter. Was zu den möglichen Ursachen und den laufenden Untersuchungen bekannt ist.
Eine Mutter vergisst ihr Kind im Auto. Stundenlang, bei Hitze und mit tödlichen Folgen. Ein tragischer Einzelfall? Experten können erklären, wie es so weit kommt - und welche Tricks es dagegen gibt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. Juni 2026
Kind tot im Auto: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem Auto ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Mutter. Was zu den möglichen Ursachen und den laufenden Untersuchungen bekannt ist.
Eine Mutter vergisst ihr Kind im Auto. Stundenlang, bei Hitze und mit tödlichen Folgen. Ein tragischer Einzelfall? Experten können erklären, wie es so weit kommt - und welche Tricks es dagegen gibt.






















