Heftige Schnee- und Regenfälle in Afghanistan haben in den vergangenen Tagen mindestens 61 Menschen das Leben gekostet und 110 weitere verletzt. Das teilte der zuständige Katastrophenschutz mit. Zudem zerstörten die Unwetter binnen drei Tagen rund 450 Häuser ganz oder teilweise, hieß es weiter. Es handele sich um vorläufige Zahlen. Einsatzteams seien in den betroffenen Regionen unterwegs, die Opferzahl könnte steigen. Etwa die Hälfte der Provinzen des Landes seien betroffen, vor allem im Norden und im Zentrum Afghanistans. Wegen des Schneefalls sei der Salang-Tunnel gesperrt - eine wichtige Verkehrsachse, die die Hauptstadt Kabul mit den nördlichen Provinzen verbindet. Die Sperrung gelte bereits seit drei Tagen, teilte das zuständige Ministerium mit. Meteorologen erwarten, dass Schnee und Regen in den kommenden zwei Tagen weiter andauern werden. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA ist Afghanistan weiterhin eines der größten humanitären Krisengebiete weltweit. Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen. Grund seien unter anderem extreme Wetterereignisse, Dürren, Nahrungsmittelknappheit und eine schwache Infrastruktur.
Bildnachweis: © Mohammad Amin/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.
Meistgelesene Artikel
- 29. Januar 2026
Karnevalsumzüge 2026
Alle wichtigen Infos zu den Karnevalsumzügen 2026 im Erkelenzer Stadtgebiet
- 20. Januar 2026
Leuchtender Himmel - Polarlichter über Deutschland zu sehen
Ein Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Deutschland. Er ist so stark, dass das Lichtspektakel vom Norden bis zu den Alpen zu sehen ist.
- 20. Januar 2026
Einbruch in Zweifamilienhaus
Erkelenz (ots) - In der Chlodwigstraße verschafften sich unbekannte Täter am Abend des 1
Neueste Artikel
- 13. Februar 2026
«Überwältigt»: Sharon Stone verlässt kurzzeitig Opernball
Eine Robe à la Klimt, Tränen auf dem roten Teppich und ein Smoking, der Regeln bricht: Welche Stars den Opernball dieses Jahr zum Glänzen bringen. Stargast Stone brauchte eine Pause.
- 13. Februar 2026
Streeck für Verbot süßer Aromen in E-Zigaretten
Süße Aromen sollen aus E-Zigaretten verschwinden, fordert der Drogenbeauftragte der Regierung. Bereits geplante Verbote von Inhaltsstoffen reichen ihm nicht. Ein Experte widerspricht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. Februar 2026
«Überwältigt»: Sharon Stone verlässt kurzzeitig Opernball
Eine Robe à la Klimt, Tränen auf dem roten Teppich und ein Smoking, der Regeln bricht: Welche Stars den Opernball dieses Jahr zum Glänzen bringen. Stargast Stone brauchte eine Pause.
- 13. Februar 2026
Streeck für Verbot süßer Aromen in E-Zigaretten
Süße Aromen sollen aus E-Zigaretten verschwinden, fordert der Drogenbeauftragte der Regierung. Bereits geplante Verbote von Inhaltsstoffen reichen ihm nicht. Ein Experte widerspricht.























