Mehr als einen Tag nach einem Erdrutsch an einer türkischen Goldmine haben Einsatzkräfte immer noch keinen der neun Verschütteten gefunden. Nach Menschen, die in Autos oder Containern verschüttet worden sind, wird mit Metalldetektoren gesucht, wie der türkische Innenminister Ali Yerlikaya sagte. Zu dem Erdrutsch war es am Dienstag auf dem Gelände der Goldmine im osttürkischen Erzincan gekommen. Die Gründe sind bisher nicht bekannt. Auf Bildern war zu sehen, wie eine gewaltige Menge an Erdmasse einen Hang hinunter in ein Tal stürzte. Mehrere Organisationen warnten vor einer Umweltkatastrophe wegen giftiger Zyanide. Die könnten in den nahegelegenen Fluss Euphrat gelangen. Regierungsvertreter dementierten das zunächst. Die Betreiberfirma Anagold erklärte, durch den Erdrutsch sei keine Umweltverschmutzung entstanden. Michael Tost, Professor an der Montanuniversität Leoben, sagte der Deutschen Presse-Agentur, Zyanide würden zur Auslösung des Goldes aus dem Gestein verwendet und seien hochtoxisch. Starker Regen oder ein Erdbeben könnten ihm zufolge den Erdrutsch und die darauffolgende Schlammlawine ausgelöst haben. Bisher wurden Justizminister Yilmaz Tunc zufolge vier Menschen festgenommen.
Bildnachweis: © Uncredited/IHA/AP
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Erdrutsch in türkischer Goldmine - Neun Vermisste
Starker Regen oder ein Erdbeben könnten laut einem Experten die Gründe für den Erdrutsch in der türkischen Goldmine sein. Es werden noch neun Menschen vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 23. März 2026
Apotheken in Erkelenz setzen ein Zeichen
Apotheken geschlossen - bundesweiter Protesttag am 23.03.2026
- 20. März 2026
Dein Erkelenz Wochenübersicht für die KW12 & 13
Was steht vom 20. bis 26.03.2026 an?
- 27. März 2026
Dein Erkelenz Wochenübersicht für die KW13 & 14
Was steht vom 27.03. bis 02.04.2026 an?
Neueste Artikel
- 17. April 2026
Team der privaten Initiative arbeitet weiter an Walbefreiung
Zahlreiche Helfer sind auch am zweiten Tag vor der Ostsee-Insel Poel im Einsatz, um den gestrandeten Buckelwal zu befreien. Noch ist unklar, wann das tonnenschwere Tier mit Luftkissen angehoben wird.
- 17. April 2026
Türkei: Chats nach tödlichen Schüssen an Schulen im Visier
Die Behörden ermitteln nach Schüssen in zwei türkischen Schulen. Soziale Medien und Chats die Straftaten verherrlicht und zu Angriffen angestachelt haben sollen, geraten verstärkt in den Blick.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. April 2026
Team der privaten Initiative arbeitet weiter an Walbefreiung
Zahlreiche Helfer sind auch am zweiten Tag vor der Ostsee-Insel Poel im Einsatz, um den gestrandeten Buckelwal zu befreien. Noch ist unklar, wann das tonnenschwere Tier mit Luftkissen angehoben wird.
- 17. April 2026
Türkei: Chats nach tödlichen Schüssen an Schulen im Visier
Die Behörden ermitteln nach Schüssen in zwei türkischen Schulen. Soziale Medien und Chats die Straftaten verherrlicht und zu Angriffen angestachelt haben sollen, geraten verstärkt in den Blick.
























