25. Januar 2023 / Aus aller Welt

Frachtschiff sinkt zwischen Südkorea und Japan

Ein mit Holz beladenes Frachtschiff sinkt in den Gewässern zwischen Südkorea und Japan. Mehrere Seeleute können lebend geborgen werden.

Südkoreanische Küstenwache bei einer Suchaktion nach Besatzungsmitgliedern eines Frachtschiffs, das in den Gewässern zwischen Südkorea und Japan gesunken war.
von dpa

Nach dem Untergang eines Frachtschiffs im Meer zwischen Südkorea und Japan sind bei Such- und Rettungseinsätzen mehr als ein Dutzend Besatzungsmitglieder aus dem Wasser gezogen worden. Von den 14 am Mittwoch geborgenen Seeleuten hätten mindestens fünf überlebt, sagte ein Sprecher der südkoreanischen Küstenwache. Der Tod von sechs Menschen sei bestätigt worden. Zum Zustand der übrigen war bis zum Abend nichts bekannt. 8 der vermutlich insgesamt 22 Crewmitglieder wurden noch vermisst.

13 Crewmitglieder wurden dem Sprecher zufolge geborgen. Er korrigierte damit frühere Angaben, wonach 14 Seeleute im Wasser gefunden wurden. Zum Zustand von zwei Personen, die demnach von der japanischen Küstenwache aus dem Wasser herausgezogen wurden, war nichts bekannt.

An der Suche beteiligten sich neben den Küstenwachen beider Länder auch zivile Schiffe, die sich in der Nähe aufhielten. Das 6551-Tonnen-Frachtschiff «Jin Tian», das in Hongkong registriert war und Holz befördert hatte, habe am Morgen etwa 150 Kilometer südöstlich der südkoreanischen Insel Jeju einen Notruf abgesetzt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Als die Küstenwache die Position des Schiffes erreicht habe, sei es bereits im Meer versunken gewesen.

Bei der Suchaktion sind am Abend laut der südkoreanischen Küstenwache neben Booten unter anderem auch Flugzeuge im Einsatz gewesen. Die «Jin Tian» hatte sich laut der Website vesselfinder.com auf dem Weg nach Incheon an der Westküste Südkoreas befunden.


Picture credit: © -/The Korea Coast Guard/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Tod von Doppelgängerin könnte Mord gewesen sein
Aus aller Welt

Eine Frau wird im Sommer tot in einem Auto entdeckt. Schnell glauben die Ermittler zu wissen, wer das Opfer ist. Doch der Fall ist komplizierter als zunächst vermutet.

weiterlesen...
Electrisize 2023 weitere Acts bekannt gegeben
Musik und Kultur

Zwei australische Rückkehrer, zwei niederländische Publikumslieblinge und ein Erkelenz...

weiterlesen...
Verkaufsautomat aufgebrochen
Polizeimeldungen

Erkelenz-Granterath (ots) - Ein auf der Heerstraße befindlicher Verkaufsautomat war das

weiterlesen...

Neueste Artikel

Rund 5000 Tote bei Erdbeben in Syrien und der Türkei
Aus aller Welt

Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist weiter nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt an. Häuser und Straßen sind zerstört, die Temperaturen eisig. Internationale Hilfe für die Türkei und Syrien läuft an.

weiterlesen...
In der Arktis liegt Müll aus aller Welt
Aus aller Welt

Eine neue Studie zeigt: Plastikmüll gelangt selbst in die Arktis. Etwa ein Drittel des eindeutig identifizierbaren Mülls stamme aus Europa, ein großer Teil aus Deutschland.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Rund 5000 Tote bei Erdbeben in Syrien und der Türkei
Aus aller Welt

Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist weiter nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt an. Häuser und Straßen sind zerstört, die Temperaturen eisig. Internationale Hilfe für die Türkei und Syrien läuft an.

weiterlesen...
In der Arktis liegt Müll aus aller Welt
Aus aller Welt

Eine neue Studie zeigt: Plastikmüll gelangt selbst in die Arktis. Etwa ein Drittel des eindeutig identifizierbaren Mülls stamme aus Europa, ein großer Teil aus Deutschland.

weiterlesen...