Das größte jemals gebaute Raketensystem der Raumfahrtgeschichte soll zu einem fünften Testflug aufbrechen. Unbemannt soll das Raumschiff «Starship» am Sonntag zwischen 14.00-14.30 Uhr (MESZ) vom Weltraumbahnhof des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk im US-Bundesstaat Texas abheben. Die amerikanische Bundesluftfahrtbehörde (FAA) gab am Samstag die Erlaubnis für den Start. Vorherige Tests waren nicht uneingeschränkt erfolgreich verlaufen. Bei einem ersten Start im April 2023 war das komplette Raketensystem schon nach wenigen Minuten explodiert. Bei einem zweiten Test im November 2023 hatten sich die beiden Raketenstufen zwar getrennt und die obere war weitergeflogen, kurz darauf waren jedoch beide separat explodiert. Bei einem dritten Test im März erreichte das «Starship» erstmals das All, konnte den Flug jedoch ebenfalls nicht wie erhofft abschließen. Bei einem vierten Testflug im Juni setzte das «Starship» erstmals zu einer kontrollierten Landung an, doch auch hier gab es Probleme. Ziel des erneuten Tests ist es, weitere Daten zu sammeln. Das «Starship» soll bemannte Missionen zu Mond und Mars ermöglichen. Das System ist so konstruiert, dass Raumschiff und Rakete nach der Rückkehr auf die Erde wiederverwendet werden können. Das rund 120 Meter lange System soll künftig weit über 100 Tonnen Ladung transportieren können. Mit dem «Starship» will die Nasa Astronauten auf den Mond bringen. SpaceX hofft, mit dem System eines Tages bis zum Mars zu kommen.
Bildnachweis: © Eric Gay/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fünfter Teststart von Raketensystem «Starship» geplant
Mit einer Gesamthöhe von 120 Metern ist das «Starship» von Elon Musk größer als die Freiheitsstatue. Jetzt soll der fünfte Test stattfinden.
Meistgelesene Artikel
- 18. Mai 2026
Warum der Brauttanz nicht fehlen darf – Hochzeitseinkauf mit Erlebnisfaktor in Erkelenz
Im STATZ Lagerverkauf wird der besondere Moment des Hochzeitstanzes bereits in die Vorbereitung integriert.
Was steht vom 22. bis 28.05.2026 an?
Erkelenz (ots) - Nach einem Brand in einem leerstehenden Gartencenter an der Kölner Stra
Neueste Artikel
- 18. Juni 2026
Kind tot im Auto: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem Auto ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Mutter. Was zu den möglichen Ursachen und den laufenden Untersuchungen bekannt ist.
Eine Mutter vergisst ihr Kind im Auto. Stundenlang, bei Hitze und mit tödlichen Folgen. Ein tragischer Einzelfall? Experten können erklären, wie es so weit kommt - und welche Tricks es dagegen gibt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. Juni 2026
Kind tot im Auto: Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung
Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem Auto ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Mutter. Was zu den möglichen Ursachen und den laufenden Untersuchungen bekannt ist.
Eine Mutter vergisst ihr Kind im Auto. Stundenlang, bei Hitze und mit tödlichen Folgen. Ein tragischer Einzelfall? Experten können erklären, wie es so weit kommt - und welche Tricks es dagegen gibt.






















