Die Stadt Luzern am Vierwaldstättersee in der Schweiz möchte die Touristenflut eindämmen. Reisebusse werden ab 1. März 2025 an beliebten Orten zur Kasse gebeten, wie der Stadtrat beschloss - etwa am Schwanenplatz in der Nähe der berühmten Kapellbrücke wird eine Haltegebühr von 100 Franken (106 Euro) pro Bus fällig. Mancherorts sollen Touristen nur noch einsteigen dürfen, andere Orte sollen sie zu Fuß aufsuchen. Parkplätze für Reisebusse werden außerhalb der Innenstadt zugewiesen. Im Folgejahr soll die Haltegebühr nur noch für eine bestimmte Uhrzeit gebucht werden dürfen. Einwohner hatten sich in Umfragen über verstopfte Straßen beschwert. Besonders die Hunderten Reisebusse, die täglich unterwegs sind, erzürnten Luzernerinnen und Luzerner. Die Stadt ist malerisch am Vierwaldstättersee gelegen und gilt als Muss auf touristischen Schweiz-Rundreisen. Ein Anziehungspunkt ist die Fastnacht im Februar oder März mit ihren bunten Kostümen, aber die meisten Gäste reisen im Sommer an. Luzern mit rund 85.000 Einwohnern verzeichnet im Jahr rund 1,3 Millionen Übernachtungen. Laut einer Untersuchung hielten 2017 am Schwanenplatz nahe der Altstadt fast 51.000 Reisebusse im Jahr.Luzern gehört zu den populärsten Zielen in der Schweiz
Bildnachweis: © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Luzern: Reisebusgebühr gegen Touristenströme
Hunderte Reisebusse verstopfen die engen Straßen von Luzern jeden Sommer. Die Einwohner haben genug. 2025 kommen Gebühren für Reisebusse.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.
- 22. Juni 2026
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh
Neueste Artikel
- 17. Juli 2026
Abkühlung nach Unwettern - teils unter 20 Grad
Nach Hagel und Starkregen fallen die Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit frischen Nächten. Tagsüber werden es in vielen Regionen keine 25 Grad mehr.
Es ist ein schlimmer Verdacht: Ein Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover soll Patienten mit Medikamenten getötet - oder es in einem Fall versucht haben. Was sagen seine Verteidiger dazu?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. Juli 2026
Abkühlung nach Unwettern - teils unter 20 Grad
Nach Hagel und Starkregen fallen die Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit frischen Nächten. Tagsüber werden es in vielen Regionen keine 25 Grad mehr.
Es ist ein schlimmer Verdacht: Ein Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover soll Patienten mit Medikamenten getötet - oder es in einem Fall versucht haben. Was sagen seine Verteidiger dazu?






















