Der Trevi-Brunnen im historischen Zentrum Roms ist ein Klassiker bei einem Besuch der italienischen Hauptstadt. Der bisher kostenlose Zugang zu dem wohl berühmtesten Brunnen der Welt wird künftig jedoch etwas kosten: Touristen müssen dafür ab dem 1. Februar ein Zwei-Euro-Ticket erwerben, wie Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa sagte. Für Einheimische bleibt der Zugang kostenfrei. Die «Fontana di Trevi» gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms. Lange Zeit war der Bereich um den im 18. Jahrhundert errichteten Monumentalbrunnen völlig überfüllt - zahlreiche Touristen drängten sich an dem Wasserbecken für ein Selfie oder den traditionellen Münzwurf in das Wasser. Bereits seit etwa einem Jahr wird der Besucherandrang gedrosselt: Maximal 400 Personen dürfen sich gleichzeitig in der Anlage aufhalten. Der Brunnen war im vergangenen Jahr für Restaurierungsarbeiten für das diesjährige Heilige Jahr der katholischen Kirche abgesperrt. Nach der Fertigstellung der Restaurierung blieb der Zugang reguliert. Im Detail geht es bei dem neuen Eintrittsgeld darum, dass der direkte Zugang zum Wasserbecken etwas kosten soll. Die Piazza vor dem Trevi-Brunnen wird weiter kostenlos betretbar sein. Gualtieri kündigte ein Zwei-Euro-Ticket auch für fünf weitere Sehenswürdigkeiten in Rom an, darunter etwa die Maxentiusvilla. Bereits vor wenigen Tagen berichtete der «Corriere della Sera» von der Einführung eines Eintrittsgeldes. Die Stadt Rom dementierte zunächst den Zeitungsbericht und erklärte, ein Eintrittsgeld werde bisher nur erwogen. Mit der Maßnahme will Rom gegen das Phänomen des Massentourismus vorgehen, mit dem auch viele andere Städte in Italien kämpfen. Zuletzt führte etwa die norditalienische Stadt Verona ein Eintrittsgeld für die berühmte Julia-Statue ein.Zugang zum Wasserbecken bereits reguliert
Italien leidet am Massentourismus
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Rom führt Eintrittsgeld für Trevi-Brunnen ein
Die Trevi-Brunnen gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Roms. Um ihn zu sehen, muss man viel Gedränge in Kauf nehmen. Um den Andrang zu drosseln, gilt ab kommendem Jahr eine neue Regelung.
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