Im Prozess um das Verschwinden einer Schwangeren aus Nürnberg hat das Landgericht deren ehemaligen Lebensgefährten und einen Komplizen wegen Mordes und anderer Verbrechen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Schuld der Angeklagten wiege besonders schwer, sagte der Vorsitzende Richter. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren nahezu ausgeschlossen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die 39-Jährige im Dezember 2022 nicht einfach verschwunden ist. Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass der heute 51-Jährige aus Bosnien-Herzegowina und der heute 49-jährige Deutsche die im achten Monat Schwangere getötet haben, sagte der Vorsitzende Richter. Die Polizei konnte trotz mehrfacher Suche bis heute keine Leiche finden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Bildnachweis: © Daniel Karmann/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schwangere ermordet - Höchststrafe für Angeklagte
Der Prozess um das Verschwinden einer Schwangeren hat nach monatelanger Verhandlung ein Ende: Das Gericht befand die Angeklagten des Mordes für schuldig.
Meistgelesene Artikel
- 20. Januar 2026
Leuchtender Himmel - Polarlichter über Deutschland zu sehen
Ein Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Deutschland. Er ist so stark, dass das Lichtspektakel vom Norden bis zu den Alpen zu sehen ist.
- 12. Januar 2026
Mehrere Einbrüche in Häuser und Wohnungen
Erkelenz (ots) - Am 10. Januar (Samstag) kam es im Stadtgebiet zu mehreren Tageswohnungs
- 29. Januar 2026
Karnevalsumzüge 2026
Alle wichtigen Infos zu den Karnevalsumzügen 2026 im Erkelenzer Stadtgebiet
Neueste Artikel
- 11. Februar 2026
Zu viel Müll? Wirbel um Konfetti-Verbot bei der Fastnacht
Mehr Müll als Magie? Konfetti wird bei der Fastnacht zunehmend kritisch gesehen. Eine Stadt untersagt Narren die bunten Schnipsel jetzt - und erntet dafür Kritik.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Februar 2026
Zu viel Müll? Wirbel um Konfetti-Verbot bei der Fastnacht
Mehr Müll als Magie? Konfetti wird bei der Fastnacht zunehmend kritisch gesehen. Eine Stadt untersagt Narren die bunten Schnipsel jetzt - und erntet dafür Kritik.























