Wegen eines Zwischenfalls an Bord ist ein Flugzeug auf dem Weg von München nach Thailand außerplanmäßig in Indien gelandet. Die Lufthansa-Maschine habe am Dienstag auf die indische Hauptstadt Neu Delhi ausweichen müssen, bestätigte die Lufthansa der Deutschen Presse-Agentur. Grund dafür sei «unbotmäßiges Verhalten eines Passagiers» gewesen, «das die Sicherheit und Unversehrtheit an Bord hätte gefährden können». Der Mann sei in Delhi an die Behörden übergeben worden. Nach Berichten der indischen Nachrichtenagenturen PTI und ANI kam es zu einem Streit an Bord. Bei dem Passagier handele es sich um einen Deutschen. Der 53-Jährige soll seine Frau angeschrien haben. Er habe zudem mit Lebensmitteln geworfen und versucht, eine Decke mit einem Feuerzeug anzuzünden. Die «Bild hatte ebenfalls darüber berichtet. Worum es bei dem Streit ging, war nicht bekannt. Da der Mann die Anweisungen des Personals nicht befolgt habe, hätten die Piloten um eine Sicherheitslandung gebeten, hieß es weiter.
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Streit an Bord: Pilot weicht nach Indien aus
Das Verhalten eines Passagiers hatte offenbar die Sicherheit der anderen Fluggäste gefährdet. Eine Lufthansa-Maschine musste deshalb außerplanmäßig in Neu Delhi landen.
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