Laut einer Umfrage zum Valentinstag sprechen die meisten Menschen mit ihren Partnern oder Partnerinnen über ihre Finanzen. Nur 4 Prozent der Befragten geben an, Themen wie Gehälter und Kontenstände konsequent zu meiden, berichtet der Betreiber der Zinsplattform Weltsparen, Raisin SE, auf Grundlage einer repräsentativen Online-Umfrage mit mehr als 1000 Teilnehmern im Alter von 18 bis 79 Jahren. 76 Prozent der Befragten glauben demnach, den Schulden- und Vermögensstand ihrer Partnerin oder ihres Partners vollständig zu kennen. Als echter Liebeskiller können sich der Umfrage zufolge hohe Schulden erweisen, die für 20 Prozent der Befragten ein Ausschlusskriterium für eine Partnerschaft sind - unabhängig davon, wie die roten Zahlen zustande gekommen sind. Bei der Partnerwahl sagt nur ein knappes Drittel der Menschen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren, das Einkommen des oder der anderen spiele keine Rolle. 25 Prozent finden die Frage wichtig und für 42 Prozent ist es ein Faktor, der aber nicht entscheidend sei. Haben sich die Beziehungen erst einmal gefunden, legt nur eine Minderheit von 28 Prozent die Finanzen komplett auf gemeinsamen Konten zusammen. Bei einer relativen Mehrheit von 40 Prozent verwaltet jede und jeder das eigene Geld und nur gemeinsame Ausgaben werden geteilt. 29 Prozent haben sowohl gemeinsame als auch getrennte Konten. Erst im Alter setzt sich die gemeinsame Kassenführung mehr durch: Bei den über 60 Jahre alten Teilnehmern hat die Hälfte komplett gemeinsam organisierte Finanzen. «Liebe und Geld sind keine Gegensätze», sagt die Raisin-Finanzexpertin Katharina Lüth laut einer Mitteilung. In langjährigen Beziehungen gehörten Themen wie die gegenseitige Absicherung und eine faire Kostenverteilung regelmäßig auf den Prüfstand.Liebeskiller Schulden
Gemeinsame Kassen im Alter verbreiteter
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Umfrage: Geld ist kein Tabu-Thema in der Liebe
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