In Nordfrankreich sind zwei Migranten und zwei Sicherheitskräfte durch Schüsse gestorben. Der mutmaßliche Täter habe sich gestellt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Motiv und Umstände der Tat in Loon-Plage nahe Dünkirchen an der südlichen Nordseeküste waren zunächst unklar. Französischen Medienberichten zufolge gab der Verdächtige auf der Wache an, eine fünfte Person im nahe gelegenen Wormhout erschossen zu haben. Die Lokalzeitung «La Voix du Nord» schrieb, der Verdächtige sei ein Mann Anfang 20. Die Justiz ermittle. Der Sender France Info berichtete mit Verweis auf informierte Kreise, der Mann habe seinen ehemaligen Chef sowie zwei frühere Kollegen umgebracht. Laut der Zeitung «Le Parisien» könnten die Taten sich gegen zwei Unternehmen gerichtet haben, in denen der mutmaßliche Täter vormals arbeitete. Auf die Migranten könnte der Verdächtige es nicht explizit abgesehen haben.
Bildnachweis: © Bernard Barron/AFP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tote durch Schüsse in Nordfrankreich
Mehrere Menschen sterben in Nordfrankreich durch Schüsse. Zwei sind Migranten, zwei sind Sicherheitskräfte. Was steckt dahinter?
Meistgelesene Artikel
- 20. Januar 2026
Leuchtender Himmel - Polarlichter über Deutschland zu sehen
Ein Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Deutschland. Er ist so stark, dass das Lichtspektakel vom Norden bis zu den Alpen zu sehen ist.
- 12. Januar 2026
Mehrere Einbrüche in Häuser und Wohnungen
Erkelenz (ots) - Am 10. Januar (Samstag) kam es im Stadtgebiet zu mehreren Tageswohnungs
- 8. Januar 2026
Schulausfall im Norden - Warnung vor extremer Lage
Starker Schneefall bringt das öffentliche Leben in Teilen Deutschlands durcheinander. Die Situation dürfte sich laut Wettervorhersage am Freitag verschärfen.
Neueste Artikel
- 8. Februar 2026
Brand an Crans-Montana-Gedenkort wohl durch Kerzen
Hunderte Kerzen und Briefe erinnern in Crans-Montana an die 41 Toten des Barbrands. Jetzt gab es am Gedenkort selbst ein Feuer. Was die Polizei dazu sagt.
- 8. Februar 2026
Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko
Nach heftigen Unwettern zeigt sich mal kurz wieder die Sonne. Trotzdem bleiben viele Regionen überflutet und das Risiko für Erdrutsche ist hoch. Und weiterer Regen soll kommen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Februar 2026
Brand an Crans-Montana-Gedenkort wohl durch Kerzen
Hunderte Kerzen und Briefe erinnern in Crans-Montana an die 41 Toten des Barbrands. Jetzt gab es am Gedenkort selbst ein Feuer. Was die Polizei dazu sagt.
- 8. Februar 2026
Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko
Nach heftigen Unwettern zeigt sich mal kurz wieder die Sonne. Trotzdem bleiben viele Regionen überflutet und das Risiko für Erdrutsche ist hoch. Und weiterer Regen soll kommen.























