Ein Unfall mit einem Waschbär hat auf der Bahnstrecke Richtung Lübeck in Ostholstein eine Rettungskette ausgelöst. Ein Zugführer hatte nahe Techau bemerkt, dass er ein «unbekanntes Objekt» überfahren habe und eine Schnellbremsung eingeleitet, wie die Bundespolizei Schleswig-Holstein in der Nacht zum Montag mitteilte. Der Zug sei nach etwas mehr als 700 Metern zum Stehen gekommen. Der Streckenabschnitt wurde demnach von kurz vor 20 Uhr bis kurz nach 21 Uhr am Sonntagabend gesperrt. Eine Rettungskette aus Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei, Rettungsdienst und Notfallmanager rückte an. Der Waschbär wurde tot aufgefunden und sichergestellt. Neben der Strecke sei es «fast schon waldähnlich», der Waschbär habe sich vermutlich auf die Gleise verirrt und sei nicht mehr rechtzeitig weggekommen, so die Bundespolizei.
Bildnachweis: © Lino Mirgeler/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Waschbär auf Bahngleis löst Rettungskette aus
Ein Zugführer leitete eine Schnellbremsung ein, nachdem er ein «unbekanntes Objekt» überfahren hatte. Der Waschbär wurde im Anschluss tot aufgefunden. Er hatte sich wohl verirrt.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.
- 22. Juni 2026
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh
Neueste Artikel
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.
- 19. Juli 2026
Großer Waldbrand bei Madrid außer Kontrolle
Nordöstlich von Madrid hat ein Waldbrand bei Guadalajara bereits Tausende Hektar verbrannt. Allein in einer Nacht fraßen sich die Flammen 14 Kilometer voran. Woanders gab es hingegen gute Nachrichten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.
- 19. Juli 2026
Großer Waldbrand bei Madrid außer Kontrolle
Nordöstlich von Madrid hat ein Waldbrand bei Guadalajara bereits Tausende Hektar verbrannt. Allein in einer Nacht fraßen sich die Flammen 14 Kilometer voran. Woanders gab es hingegen gute Nachrichten.






















