In Österreich ist ein 51-Jähriger aus Tschechien unter einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Skifahrer im Kärntner Skigebiet Mölltaler Gletscher eine Schneebrettlawine ausgelöst. Er wurde dabei selbst mitgerissen und zur Gänze verschüttet. Zeugen gruben den Mann aus. Ihre Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Auch ein Notarztteam, das mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle geeilt war, konnte nicht mehr helfen. Eine Suchaktion nach etwaigen weiteren Verschütteten verlief negativ. Im Bundesland Salzburg ging nach den jüngsten starken Schneefällen ebenfalls eine Lawine ab. Nach anfänglichen Informationen waren dabei zwei Menschen verschüttet worden. An der Suchaktion der Bergrettung mit 22 Mann waren auch Hubschrauber und eine Hundestaffel beteiligt. Nach mehreren Stunden wurde die Suche abgebrochen. Die Vermisstenmeldungen hätten sich nicht bestätigt, es gebe auch keine Anzeichen auf Verschüttete, berichtete die Salzburger Bergrettung. Am Samstag waren in weiten Teilen Österreichs Neuschneemengen von einem halben Meter und mehr gefallen. Die Lawinengefahr war regional als groß eingestuft worden.
Bildnachweis: © apa/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zwei Lawinenabgänge in Österreich - ein Toter
Ein Skifahrer löst im Kärntner Skigebiet Mölltaler Gletscher eine Lawine aus und kommt dabei ums Leben. Im Bundesland Salzburg ging ebenfalls eine Lawine ab.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.
- 22. Juni 2026
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh
Neueste Artikel
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein 45-Jähriger soll in Stade sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe erschossen haben, nun wurde er tot in seiner Gefängniszelle gefunden. Die Ermittler suchen weiter nach Antworten.
- 21. Juli 2026
Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode
Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.






















