Bei Lawinenabgängen in den französischen Alpen sind Medienberichten zufolge zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Eine Lawine riss demnach am Freitag eine Gruppe mit, die abseits der Pisten im Skigebiet La Plagne in den Savoyen unterwegs war, etwa auf 2.500 Metern Höhe. Der 60 Jahre alte Bergführer der Gruppe erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Er konnte zunächst von Rettungskräften wiederbelebt werden, starb aber laut französischen Medien später im Krankenhaus. Eine 50-jährige Frau aus der Gruppe wurde demnach verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zwei weitere Skifahrer mit leichteren Verletzungen seien ebenfalls in Kliniken gebracht worden, teilten Medien unter Berufung auf die Bergrettung mit. Für das Skigebiet La Plagne habe zuletzt eine begrenzte Lawinengefahr, hieß es unter Verweis auf den Bergwetterbericht des französischen Wetterdienstes. Eine weitere Lawine traf am Freitag das Gebiet Valloire. Sie riss Berichten zufolge vier Menschen mit, die auf einer Skitour auf etwa 2.300 Metern Höhe unterwegs waren. Einer von ihnen habe ebenfalls einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten und nicht wiederbelebt werden können.
Bildnachweis: © Jean-Pierre Clatot/AFP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zwei Tote nach Lawinen in französischen Alpen
Gleich zwei tödliche Unglücke ereignen sich am Freitag in den Bergen Frankreichs.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.
- 22. Juni 2026
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh
Neueste Artikel
- 16. Juli 2026
Mann bedroht Jugendamts-Mitarbeiterin und legt Feuer
Drama im Jugendamt: Ein Mann attackiert laut Polizei eine Mitarbeiterin, entfacht ein Feuer in ihrem Büro. Mehrere Menschen kommen ins Krankenhaus. Der Vorwurf gegen den Verdächtigen wiegt schwer.
- 16. Juli 2026
Zwölf Jahre Haft wegen Brückeneinsturz in Genua
Im Sommer 2018 bricht in Genua eine Autobahnbrücke zusammen. 43 Menschen sterben. Jetzt sind die Urteile gegen die damals Verantwortlichen da. Der Hauptangeklagte sitzt schon im Gefängnis.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Juli 2026
Mann bedroht Jugendamts-Mitarbeiterin und legt Feuer
Drama im Jugendamt: Ein Mann attackiert laut Polizei eine Mitarbeiterin, entfacht ein Feuer in ihrem Büro. Mehrere Menschen kommen ins Krankenhaus. Der Vorwurf gegen den Verdächtigen wiegt schwer.
- 16. Juli 2026
Zwölf Jahre Haft wegen Brückeneinsturz in Genua
Im Sommer 2018 bricht in Genua eine Autobahnbrücke zusammen. 43 Menschen sterben. Jetzt sind die Urteile gegen die damals Verantwortlichen da. Der Hauptangeklagte sitzt schon im Gefängnis.






















