Die Zahl der Todesopfer durch den Tropensturm «Nalgae» auf den Philippinen ist weiter gestiegen. Bis Dienstag wurden dem Katastrophenschutz zufolge 132 Tote verzeichnet, 34 Menschen werden noch vermisst. Die Zahl der Verletzten stieg auf mehr als 100. Der heftige Sturm hatte Ende vergangener Woche zunächst im Süden des Inselstaates Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. In der Provinz Maguindanao wurden mehr als 100 Häuser von den Fluten mitgerissen oder von Erdmassen begraben. «Nalgae» war dann am Wochenende in Richtung Nordwesten gezogen. Dort gab es vor allem in der Region Western Visayas sowie in den südlich der Hauptstadt Manila liegenden Provinzen Cavite, Laguna und Batangas starke Niederschläge und Überschwemmungen. Insgesamt sind mehr als 2,4 Millionen Menschen betroffen. Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen. Viele sind in Evakuierungszentren untergebracht. Der Sturm, der auf den Philippinen «Paeng» heißt, hatte das Land am Montagnachmittag (Ortszeit) verlassen und war in Richtung südliches China gezogen. Ein neuer Tropensturm, der sich auf den Inselstaat zubewegte, schwächte sich laut Wetterbehörde am Dienstag ab und sollte sich in den folgenden Stunden auflösen.
Bildnachweis: © Uncredited/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tropensturm auf den Philippinen - Zahl der Opfer steigt
Der Tropensturm «Nalgae» löste verheerende Überflutungen und Erdrutsche aus. Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer auf 132 gestiegen. Und noch immer werden Menschen vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Zerbeulte Autos, kaputte Dächer: Im Norden Deutschlands hat schwerer Hagel große Zerstörungen angerichtet. Sogar Radlader mussten zum Räumen anrücken.
- 22. Juni 2026
Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende
Kreis Heinsberg (ots) - Bei Kontrollen konnten am vergangenen Wochenende folgende Verkeh
Neueste Artikel
- 18. Juli 2026
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.
- 18. Juli 2026
Am Wochenende weiter Gewitter möglich
Im Süden kann es der Vorhersage zufolge erneute Unwetter geben. Mit Blitz und Donner muss auch der Norden rechnen, so der Deutsche Wetterdienst.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. Juli 2026
Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel
Blechlawinen vor dem Gotthard-Tunnel, Proteste in Amsteg: Wie Urlauber und Anwohner unter dem Mega-Stau leiden – und welche Alternativen es gibt.
- 18. Juli 2026
Am Wochenende weiter Gewitter möglich
Im Süden kann es der Vorhersage zufolge erneute Unwetter geben. Mit Blitz und Donner muss auch der Norden rechnen, so der Deutsche Wetterdienst.






















