Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Männer im Mercedes-Werk in Sindelfingen haben sich der Polizei zufolge rund 1000 Menschen an der örtlichen Ditib-Moschee zu einem Trauergebet versammelt. Die Veranstaltung sei friedlich und ohne Störungen verlaufen, berichtete ein Polizeisprecher am Samstag auf Anfrage. Die Moschee gehört nach Angaben der Stadt zur türkisch-islamischen Gemeinde Sindelfingen. Die Hintergründe des Angriffs sind weiter unklar - der mutmaßliche Todesschütze hat sich dazu bislang nicht geäußert, wie die Ermittler am Freitag berichtet hatten. Der 53-jährige Türke habe beim Haftrichter keine Angaben gemacht. Der mutmaßliche Schütze sitzt in Untersuchungshaft - ihm wird zweifacher Totschlag vorgeworfen. Zur Aufklärung der Tat richtete die Polizei eine 17-köpfige Ermittlungsgruppe namens «Halle» ein. Der Tatverdächtige soll am Donnerstag mit einer Pistole geschossen haben, die er wahrscheinlich illegal besessen habe. Alle drei Männer waren bei der Logistikfirma Rhenus tätig. Bei den beiden Toten handelt es sich den Angaben der Ermittler zufolge um zwei 44 Jahre alte Männer. Angaben zur Nationalität der Opfer hatte ein Polizeisprecher nicht gemacht.
Bildnachweis: © -/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Trauergebet nach tödlichen Schüssen im Mercedes-Werk
Die Hintergründe des Angriffs sind weiter unklar. Der mutmaßliche Todesschütze hat sich dazu bislang nicht geäußert. Die Trauer um die beiden Getöteten ist groß.
Meistgelesene Artikel
- 6. Januar 2026
Weihnachtsbaum Entsorgungstermine
Nach den Feiertagen stellt sich wieder die Frage: Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?
- 26. Dezember 2025
Dein Erkelenz Wochenübersicht für die KW52 & 01
Was steht vom 26.12.2025 bis 01.01.2026 an?
- 20. Januar 2026
Leuchtender Himmel - Polarlichter über Deutschland zu sehen
Ein Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Deutschland. Er ist so stark, dass das Lichtspektakel vom Norden bis zu den Alpen zu sehen ist.
Neueste Artikel
- 23. Januar 2026
Spaniens Justiz stellt Verfahren gegen Julio Iglesias ein
Nach Vorwürfen ehemaliger Angestellter stellt Spaniens Justiz das Verfahren gegen Julio Iglesias ein. Die Gerichte sehen sich nicht zuständig für die mutmaßlichen Taten im Ausland.
- 23. Januar 2026
«Monstersturm» zieht auf – Millionen in den USA gewarnt
Schnee, Blitzeis, arktische Kälte: Die USA bereiten sich auf einen der schwersten Winterstürme seit Jahren vor.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 23. Januar 2026
Spaniens Justiz stellt Verfahren gegen Julio Iglesias ein
Nach Vorwürfen ehemaliger Angestellter stellt Spaniens Justiz das Verfahren gegen Julio Iglesias ein. Die Gerichte sehen sich nicht zuständig für die mutmaßlichen Taten im Ausland.
- 23. Januar 2026
«Monstersturm» zieht auf – Millionen in den USA gewarnt
Schnee, Blitzeis, arktische Kälte: Die USA bereiten sich auf einen der schwersten Winterstürme seit Jahren vor.























